> Eltern u. Erziehungsberechtigte > Gewalt und Extremismus

Gewalt und Eltern /Erziehungsberechtigte

Fest steht: Wer seinen Kindern ein positives Vorbild vermittelt, kann die kindliche und jugendliche Anfälligkeit für Gewalt deutlich vermindern. Zuneigung und elterliche Akzeptanz sind die Grundvoraussetzungen für eine positive Entwicklung.

Ein positives Selbstwertgefühl ist der beste Schutz vor Gewalt.

Tipps für eine gewaltfreie Sozialisation:

· Pflegen Sie einen gewaltfreien Erziehungsstil.
· Üben Sie mit dem Kind gewaltfreie Konfliktlösungsstrategien ein. Auch in eigenen Konfliktsituationen mit dem Partner oder anderen Menschen leben Sie den Kindern Verhaltensmuster vor.
· Unterstützen Sie ihr Kind bei seiner Zukunftsplanung und dabei, eine positive Lebenseinstellung zu finden.
· Lernen Sie die Menschen kennen, mit denen ihr Kind Kontakt pflegt. Seien Sie dabei behilflich neue Bekanntschaften zu knüpfen, oder in einem Verein Fuß zu fassen.
· Sprechen Sie offen über die Konsequenzen der Gewaltauswirkung bei Tätern und Opfern.
· Helfen Sie ihrem Kind bei gemeinsamen Unternehmungen, die eigenen Kräfte auszuloten und Grenzbereiche zu erfahren.
· Nutzen Sie die Angebote der Schulen und tauschen Sie sich mit Pädagogen aus.
· Erziehungsberatungen, schulpsychologische Dienste, Jugendamt und Polizei beraten Sie gerne, wenn Sie sich überfordert fühlen.
· Beobachten Sie den Medienkonsum ihrer Kinder. Helfen Sie bei der kritischen Hinterfragung und fördern Sie die Diskussion bzgl. bedenklicher Inhalte bei der Internetnutzung und beim Computerspiel.
· Nehmen Sie sich Zeit für ihre Kinder. Verleihen Sie den kindlichen Problemen ein Gefühl der Wichtigkeit und nehmen sie diese ernst. Hören Sie auf Wünsche und zeigen Sie Verständnis.
· Das Erfahren klarer Grenzen gehört zur Entwicklung. Stellen Sie klare Regeln auf. Bei Grenzüberschreitung muss das Kind Verantwortung übernehmen und die Konsequenzen für das eigene Handeln tragen.

"Tipps für Eltern rechtsradikaler Kinder"

 

 

Projekttage zur Prävention rechtsextremistischer Haltungen für Schulklassen der Stufen 6 und 7

Das Projekt „Ohne mich!“ versteht sich im Gegensatz zu Projekten, die mit Jugendlichen arbeiten, die mit rechtsextremen Gruppierungen sympathisieren, als „No Entry - Projekt“. Es zielt darauf ab, Jugendliche in ihrer demokratischen Grundhaltung zu bestärken und über Vorgehensweisen, Symbole und Wirkungsweisen rechtsextremer Gruppierungen aufzuklären. Damit soll der Hinwendung zu rechtsextremem Gedankengut vorgebeugt werden. Aus diesem Grund wendet sich das Projekt an die Zielgruppe derjenigen, die noch nicht mit rechtsextremen Strömungen sympathisieren, noch nicht viel darüber wissen und am Beginn der Adoleszenz stehen, einer Phase, in der sie in ihren Meinungen noch nicht sehr gefestigt und Weltanschauungen noch nicht ausgebildet sind. Erfahrungsgemäß haben die rechtsextremen Organisationen genau diese Zielgruppe im Fokus ihrer Anwerbeversuche. Umso wichtiger ist es, Jugendliche davor zu schützen. Die Projekttage werden von einem zwei Personen umfassenden Team bestehend aus Mitarbeiter/innen der Jugendpflege durchgeführt. Zunächst vereinbaren wir einen Termin mit der Schulleitung und dem/der entsprechenden Klassenlehrer/in zu einem Informationsgespräch. Danach folgt ein Vorbereitungsgespräch mit der/dem Klassenlehrer/in zum Abklären der spezifischen Problemlagen und Bedürfnisse der Klasse und zur Festlegung der konkreten Inhalte. Zusätzlich bieten wir einen Infoabend für Eltern und Lehrer/innen der gesamten Schule an. Der Schule entstehen bei der Durchführung der Projekttage keine Kosten.

Weitere Informationen und Termine finden Sie hier.

Kontakt.:

Wenn Sie die Durchführung der Projekttage an

Ihrer Schule wünschen, wenden Sie sich bitte an:

Regionalverband Saarbrücken

Jugendamt - FD 51.5

Iris Klauck, Denise Portz, Karsten Schmidt

Postfach 10 30 55, 66030 Saarbrücken

Tel.: 0681-506-5610, Fax. 0681-506-5195

e-mail: iris.klauck@rvsbr.de

 

zum Seitenanfang